Zweiter Teil Indonesien -Christmas Island

Rainer fuhr mit dem Dinghi rüber zum Anleger und wurde gleich begeistert empfangen. Ein junger Mann stellte sich in gutem Englisch vor und freute sich auch englisch sprechende Gäste im Dorf begrüßen zu können. Er war der Lehrer und erklärte den Kindern, wie wichtig es ist englisch zu lernen. Ein sehr engagierter Lehrer, der jeden Samstag mit den Kindern im Dorf den Müll sammelt und sehr weltoffen und motiviert seinen Schülern den Naturschutz vermittelt. Auf dem Dorfplatz wurde Fussball gespielt und Rainer wurde von dem jungen Lehrer mit dem Mofa ins nächste Dorf gefahren um frisches Obst und Gemüse zu kaufen. Anschließend wurde er noch der Familie vorgestellt und so kam er voller positiver Eindrücke wieder an Bord.  🙂

Nächsten Morgen gingen wir früh Anker auf.  Den nächsten Tag verbrachten wir vor Praya. In der Bucht lagen sehr viele Fischerboote.  Praya ist die Hauptstadt der Central Lombok Regentschaft auf der Insel Lombok.  In der Bucht lagen Unmengen von Fischerbooten.

Um 07:30 Uhr starteten wir in Richtung Sumbawa. Erst blieb noch unser Anker hängen, nach einem kurzen „Rangiermanöver“ kam unser Karl aber gut hoch. 😉

Während wir Badas auf Sumbawa ansteuerten, sahen wir schon einige Frachtschiffe bzw. Tanker liegen. Wir steuerten durch dieses Feld von großen Pötten, orientierten uns um einen guten Ankerplatz zu finden, da kam auch schon ein kleines Boot mit Didi an Bord. Er stellte sich vor, bot seine Hilfe an und lud uns gleich zu der Hochzeit seiner Nichte ein. Nach einem kurzen Gespräch war auch schon alles klar, wir hatten unseren Guide für die nächsten Tage. 😉

Am Nachmittag trafen wir uns bei Didi zu Hause und fuhren mit Didi und Eksan, seinem Cousin, zu der Hochzeit. Didi war ganz stolz uns Europäer dort vorstellen zu können. Ich durfte schon vor der ganzen Zeremonie in das Brautpaar-Zimmer, das auch sehr bunt geschmückt war. Dort saßen die zwei jungen Menschen und warteten auf den Beginn der Feier. Eine sehr hübsche junge Frau mit ihrem zarten zukünftigen Ehemann. Beide wirkten auf mich, wie zwei Kaninchen vor der Schlachtung ;-).

Es wurden Hände geschüttelt, Fotos gemacht und wir erlebten eine traditionelle Hochzeitsfeier in einem sehr bunt geschmückten Ambiente. Musik, Gesang, gutes lokales Essen, wieder endlos Hände schütteln und Fotos machen. Das junge Brautpaar war sehr bunt und glitzernd gekleidet, sprach die ganze Zeit kein Wort, nahmen Glückwünsche und Geschenke entgegen und saßen bzw. standen brav auf ihren Plätzen. Alle Gäste waren hübsch gekleidet, besonders die Frauen strahlten sehr farbenfroh. Es war eine muslimische-indonesische Hochzeit, typisch für diese Region. Männer und Frauen saßen getrennt, es wurde eine längere Rede gehalten, Musik vom Band mit Livegesang, wieder eine Rede und dann anstellen zum Gratulieren. In einem großen Behälter aus buntem Stoff schob man durch einen Schlitz kleine Papierumschläge mit Geld. Für uns war es sehr spannend und interessant solche Feier zu erleben. Es hat viel Spaß gemacht !!!:-) 🙂

Der 10.07.2018 war für uns auch ein besonderer Tag: wir mussten unser Visa für Indonesien verlängern lassen. Als wir uns nach dem Imigrasi (indonesisch) Office erkundigten, meinte Eksan gleich, er würde unseren Sponsor machen. Wir wussten zunächst nicht, was und wie das funktioniert, aber Dank Google wurden wir aufgeklärt. Also, mit einem Sponsor, einem Einheimischen, der ein Formular für uns ausfüllt, welches mit einer Kopie des Sponsor-Ausweises an die Imigrasi geht. Okay, das sollte uns diese administrative Aktion leichter machen. Abgemacht. Wir fuhren mit Eksan zum Office, dort herrschte absolute Ruhe, der Wartebereich leer. Also dachten wir, das wird ja wohl eine fixe Angelegenheit. 😉 Eksan verschwand in einem Raum, brachte uns Formulare, die wir ausfüllten. Es wurde eine Akte für jeden angelegt, es erschien auch ein junger uniformierter Mann, der kurz Informationen gab. Ich fragte Eksa, was das kostet und er antwortete 2.300.000 IDR (indonesische Rupien). Eine Million IDR entsprechen so ca. 60 Euro. Da haben wir schon sparsam geguckt, aber wir dachten noch, ach, der hat sich wahrscheinlich vertan ;-), das erschien uns doch etwas zu hoch. Schließlich hatten wir ja noch den Preis vom Einreise-Visa im Kopf und der entsprach 30 Euro pro Person. Mit der Abgabe der ausgefüllten Formulare bekamen wir gesagt, dass wir am Nachmittag 13:00 Uhr wieder kommen sollten. Okay, in der Zwischenzeit hat Didi mit seinen Kumpels Wasser und Diesel in Kanistern besorgt. Rainer transportierte mit Hilfe der Männer mehrere Dinghi-Touren diese Flüssigkeiten an Bord der Trinity. Es war etwas mühsam, aber die Jungs waren sehr hilfsbereit. Irgendwie hatten sie auch alle viel Zeit, denn auch in Badas mangelt es an Arbeitsplätzen. Alle fahren mit ihren Mofas durch die Gegend, treffen sich mit Freunden oder wer ein Boot hat, fährt zum Fischen raus. Wir waren in diesem Fall eine willkommene Einnahmequelle. Didi war der Chef-Organisator und kassierte. War für uns auch in Ordnung. Es gab ein lokales Essen mit seiner Familie und wir waren froh, da sie uns überall hingefahren haben.

Pünktlich um 13:00 Uhr waren wir wieder im Imigrasi-Office. Wieder wurden wir höflich empfangen, wieder war kein Mensch im Wartebereich. Nach kurzer Wartezeit, in der ich mir noch einige Informationen aus dem Internet holte ( gerade Betreff Gebühren), wurden wir in einen Raum gebeten. Dort waren an drei Schreibtischen drei junge Männer mit ihren Smartphonen beschäftigt. Das Thema Fußball-WM und das Dilemma der deutschen Mannschaft war sogleich Thema. Es war eine lockere Atmosphäre und wir hatten Spaß. Ich gab meine Fingerabdrücke und ein smartes Lächeln für ein Foto ab. Bei Rainer dauerte es etwas länger, er hat so große Finger J und das Gerät musste sich erst an diese prächtige Fingergröße anpassen ;-).  Das war auch erledigt, nun fragte ich was wir bezahlen müssen. Die Antwort war, dass Eksan uns das doch gesagt hat. Da tat ich auf dumm und war gespannt. Tatsächlich forderte dieser gute Mann 2.300.000 IDR. Jetzt wurde es spannend. Da solche „unangenehmen „Themen nicht so wirklich Rainers Ding sind, überließ er mir diese Verhandlung. Ganz höflich erzählte ich, was wir in Kupang bei der Einreise bezahlt haben und zeigte auch die Quittung. Dann gab es eine Diskussion unter den Herren und man war sich einig von uns 2.000.000 IDR zu verlangen. Aber auch das sah ich nicht ein und erzählte von meinen Recherchen im Netz, daraufhin wollten sie 1.700.000 IDR haben. Nun wurde es mir doch langsam zu putzig, wir kamen uns vor wie auf dem Basar. Auch hier gab ich mein Veto und wiederholte meine Argumente, allerdings dachte ich mir, oh Schitt, hoffentlich geht das nicht nach hinten los. Schließlich bin ich in einem muslimischen Land zu Gast, bin eine Frau, die auch noch in kurzer Hose und Top in einer Behörde auftaucht, diskutiert auf Teufel komm raus, obwohl wir ja in der abhängigen Situation waren. Aber wir blieben freundlich und schau an, die endgültige Summe war dann 1.300.000 IDR. Okay, damit waren wir einverstanden und ich tauschte Bargeld gegen Stempel im Pass. Leider habe ich es versäumt nach einer Quittung zu fragen, aber ist vielleicht auch gut so. Allerdings bekamen wir nicht gleich unsere Pässe, man ließ uns noch bis zum Abend zappeln. Da es ein anstrengender  Tag war, luden wir Didi und Eksan zum Essen in einem Restaurant ihrer Wahl ein. Indonesisches Essen kann sehr lecker sein, ist auch regional unterschiedlich. Wir haben auch die Erfahrung gemacht, dass von den 10 Gerichten auf der Speisekarte oft nur eins oder zwei wirklich angeboten werden….ja und das ist natürlich NasiGoreng J.  In dem Lokal bekamen wir Fisch und Huhn mit verschiedenen Soßen, natürlich Reis, etwas Gemüse. War ganz okay, wenn man meinen schon toten Fisch nicht nochmal doppelt in der Friteuse getötet hätte, dann hätte ich wahrscheinlich auch erschmeckt, das es sich um einen Fisch handelt. ;-)J;-) Um 17:30 Uhr holte Eksan dann endlich unsere gestempelten Pässe ab. Wir waren erleichtert und glücklich !!!  Am nächsten Tag fragte ich nach Schweinefleisch oder Beef, aber Muslime und Schweinefleisch geht ja gar nicht und die paar Rinder werden wohl nur für besondere Feste geschlachtet. Aber unser Dreamteam fuhr mit uns raus aus der Stadt, hin zu einem hinduistischen Restaurant. Das lag mitten in einem Wald. Dort bekamen wir ein gutes Stück Fleisch, vor unseren Augen aus der Keule geschnitten und absolut günstig. Die Leutchen freuten sich über unseren Besuch und waren ganz aus dem Häuschen. Spannend zu sehen, wie sie das Fleisch trocknen.

Am Abend kauften wir noch zu Rainers Freude 48 Dosen Bintang, das lecker indonesische Bier und für unseren Jockel fanden wir auch noch das passende Öl. Badas war rundum spannend, auch die Stadt und die Strandpromenade mit seinen vielen kleinen Imbissbuden haben uns sehr gefallen.

Am 12.07. verabschiedeten wir uns von Didi und seiner Familie, die noch für einen kurzen Besuch auf der Trinity waren.

Einen schönen Ankerplatz fanden wir vor einer kleinen Insel von einem Riffkranz umlagert. Glasklares Wasser , indem  wir baden und schwimmen konnten und auch die Trinity etwas sauber gemacht haben. Schöne kurze Törns zwischen den Inseln mit unglaublich toller Landschaft und ruhige See machten viel Spaß.

Lombok erreichten wir am 13.07. um 16:30 Uhr und der Anker fiel vor Lebur.

An der Mooring in Gili Gede, vor der noch im Bau befindlichen Marina Del Ray, lagen wir auch sehr ruhig. Leider hatten wir beim Festmachen so starken Wind, ich konnte den Druck nicht halten und unser Bootshaken fiel ins Wasser. Neben der Marina ist ein Resort, Seret Island, mit einem schönen Restaurant.

Rüber nach Mataram, der Hauptstadt der Provinz West Nusa Tenggara auf Lombok, war es nur ein relativ kurzer  Schlag. Wir ließen den Anker fallen, aber zum Anlanden fanden wir keine gute Möglichkeit. Das Wasser brandete so heftig an Land, das wir uns von dort aus den Landgang gespart haben. Uns interessierte Mataram aber sehr und so fuhren wir am nächsten Tag in die Nähe des Fähranlegers auf der südlichen Seite und ankerten vor der Stadt Lembar. Von dort aus mieteten wir uns ein Auto mit Fahrer der uns Mataram zeigte. Das war auch eine gute Idee, so kamen wir sicher und schnell zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten und haben gleich einen Großeinkauf gemacht. Mataram hat uns sehr gut gefallen, die Menschen super freundlich, sauber und gepflegt, viele Grünanlagen und Spielplätze.

Das  große islamische Zentrum hat uns sehr beeindruckt, der Hindu-Tempel, schöne und imposante Skulpturen, so auch eine toll angelegtes offenes Restaurant in einem Park.

Unser nächstes Ziel : Bali

Bali erreichten wir am 22.07. Spannend war schon die Einfahrt in die Marina. Mitten in der betonnten Fahrrinne fuhren Jetski’s, tummelten sich Parasailer, Leute die schreiend an fliegenden Luftmatratzen hingen, kleine Fischerboote und …und…und. Wir dachten, wie krass ist das denn, irgendwie verrückt. An der richtigen Einfahrt zur Marina fuhren wir erst vorbei, es war nicht zu erkennen, wie wir da rein kommen. Eine riesen große Anlage, die die Fahrrinne ausbaggert, lag dort, außerdem noch einige Spaß-bzw. Partyboote. Dann aber fanden wir doch die Einfahrt und da auf Funk Niemand reagierte, ankerten wir erstmal ganz praktisch dort wo wir waren. Schließlich durften wir am Außensteg festmachen. Die Bali Marina Benoa hat uns sehr enttäuscht. Was für ein schmutziges ,altes, vergammeltes Etwas. Den Namen Marina nicht würdig. Lausig, lausig. Von den sanitären Anlagen möchte ich hier mal nicht schreiben, nur so viel: es kam Wasser durch ein Rohr aus der Wand und man duschte selten allein, irgendein Tierchen leistete einem immer Gesellschaft ;-). Auch der Service gleich Null. Es gibt dort ein schönes Restaurant, dieses hat aber nur begrenzt geöffnet und abends schon mal gar nicht. Um in die Stadt zu kommen haben wir uns ein Auto mit Fahrer gemietet. Bei den chaotischen Verkehrsbedingungen hatte keiner von uns Lust sich ein Auto zu mieten. Außerdem war das auch preislich ganz okay.                                                                                                           Am nächsten Tag durften wir auch an einen Steg innerhalb der Marina, das war eine wackelige Angelegenheit. In Erwartung unserer Segelfreunde Heiner und Alfons mit der Dörtita und Hanne und Kalli mit ihrer Silbermöwe, haben wir sie dort angemeldet. Was auch gut war, denn die Marina hatte für ein paar Tage geschlossen, weil ja das große Baggerschiff  dort 24 h gebuddelt hat.

Groß war die Wiedersehensfreude am 26.07., die Dörtita legte neben uns am Wackelsteg an. Zusammen mieteten wir uns ein Auto mit Fahrer, handelten den Preis aus und gingen auf Inseltour. Bali hat sehr schöne Gegenden, aber dort wo sich das Touristenzentrum (z.Bsp. Kuta)ballt, ist es halt sehr voll. Wer es mag, der kann sich dort tummeln. Wir waren froh, diesem Treiben zu entkommen.

Unsere Ausflüge  führten zum Affenpark, zu den großen Tempelanlagen, zu den Reisterassen, hoch in die Berge, in eine Kaffeeplantage….und auch zum Strand in Kuta, da es dort sehr schöne Restaurants gibt, die leckere lokale Speisen anbieten.  Außerdem hat Alfons  sich in Kuta ein Hotelzimmer genommen. Er wollte seine letzten Tage auf Bali noch in einem richtigen Bett schlafen und ausgiebig warm duschen. Alfons war zwei Monate bei Heiner auf der Dörtita und mit seinen zwei Meter Körpergröße war er froh eine Alternative zur kleinen Koje  zu haben.  Ich hatte viel Spaß mit den Jungs  und die Zeit verging schnell. Bei Heiner stand ein Crewwechsel an und wir freuten uns auf Ede’s Ankunft aus Deutschland, besonders auch, weil er unsere neue Pumpe für den Wassermacher im Gepäck hatJ. Es waren aber noch einige Tage Zeit bis zu Ede’s Anreise und Bali hatten wir nun schon ausgiebig erlebt.  Ich konnte Rainer überreden einen 6-Tage-Kurzurlaub nach Langkawi/Malaysia zu buchen. Besonders schön, weil Carsten (Rainer’s Sohn)und Familie dort die gesamten Sommerferien ihren Urlaub verbrachten. Am 02.08. landeten wir auf Langkawi und verbrachten bis zum 08.08. wunderschöne Tage dort.

Mein Akku war wieder vollgeladen, es war super schön mit den Kindern und Enkelkindern und wir haben uns von dort ein besonderes Andenken mitgebracht: einen neuen Bootshaken 😉 !!!

Noch auf Langkawi erfuhren wir  von den schrecklichen Erdbeben auf Lombok, welch Katastrophe L. Nicht ahnend, dass wir ein paar Tage später auf Bali am eigenen Leib die Erderschütterung zu spüren bekamen. Grausig, das muss man nicht nochmal haben. Rainer war auf dem Schiff und wunderte sich über diese seltsame Bewegung und ich war mit Freunden in der Stadt, grausig. Selbst geschockt stand ich da und im selben Moment fiel mir eine einheimische Frau bangend um den Hals und weinte. Zum Glück war nichts weiter geschehen. Nur leider, leider hatte es Lombok wieder schwer erwischt. Den Schreck gut überstanden traf ich mich mit den Freunden am Strand und wir konnten den restlichen Tag genießen.

Inzwischen war auch die Silbermöwe  in die Marina „eingeflogen“. Am 10.08. dann auch Ede mit unserer neuen Pumpe, die Rainer gleich eingebaut hat. Alles funktionierte super. Wir haben zusammen mit der Silbermöwe ausklariert, was auch wieder ein kleines Abenteuer war ;-). Die Dörtita folgte ein paar Tage später.

Indonesien ist ein tolles und interessantes Segelrevier. Wunderschöne Inseln mit super freundlichen und gut gelaunten Menschen. Was noch sehr ausbaufähig ist, sind technischer Service und Angebote für Segler. Aber das wird sich hoffentlich in den nächsten Jahren ändern.

Samstag, 11.08. legten wir ab Richtung Christmas Island. Der Süd-Ost-Passat wehte nicht ganz konstant, aber wir kamen gut voran, mit einem Etmal von 150 Meilen durchschnittlich. Am 15.08. um 10:00 Uhr machten wir an einer  Mooring in der Flying Fisch Cove  vor Christmas Island fest. Die Mooring lag sehr dicht am Felsen und wir zweifelten etwas, aber man hat uns bestätigt, das sie gut fest gemacht ist, gerade bei Ebbe sah das schon etwas bemerkenswert :-0 aus.

Das Einklarieren klappte ganz einfach vorne an einer Bank, die am Hauptpier stand. Die Damen von der australischen Border Force waren sehr nett und auch der Herr von der Gesundheitsbehörde. Wir wurden darauf hingewiesen keinen Müll auf der Insel zu lassen.

Auf der Weihnachtsinsel leben ca. 1200 Menschen, die meisten sind hauptsächlich Malayen und Indonesier.  Aber auch Leute aus aller Welt und einige Australier. Verwaltet wird die Insel von Australien. Der Phosphatabbau ist der Hauptindustriezweig auf der Insel. Es befindet sich auch ein großes Flüchtlingslager auf Christmas Island. Hier werden erstmal die meisten Flüchtlinge untergebracht, die nach Australien wollen. In den letzten Jahren gab es einige nicht so schöne Schlagzeilen zu diesem Thema, daher wird auf der Insel auch nicht gerne darüber gesprochen. Wir verbrachten schöne Tage mit köstlichem Essen im Restaurant, spazierten durch den Ort und füllten unsere Vorräte auf und ließen einige Dollars für Internetnutzung im Touristeninformationsbüro. In einem Supermarkt gab es sogar eine Brotmischung für deutsches Vollkornbrot 🙂

19.08. 17:00 Uhr, Mooring frei, Kurs Cocos Keeling, ca.500 nM

Es folgen noch einige Fotos und der Bericht von Cocos Keeling, Rodriquez, Mauritius und La Rèunion 🙂 😉 ….kommt bald !!!

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