Unser gemeinsamer Start am 15.11. 2014

Im Casa Perico waren alle Deutschen der Monkey Bay, sowie Freunde aus benachbarten Marinas, zum gemütlichen Fischessen mit Live Musik versammelt. Unser Bus von Guatemala City war am 15.11.14 um 16 Uhr am Rio Dulce und John, unser Harbor Master, holte uns vom Restaurant „Bruno“ sofort ab :-). Auf der Überfahrt erzählte er uns schon, dass alle Deutschen im Casa Perico feierten. Wir begrüßten unsere Trinity, brachten unser Gepäck an Bord und ließen uns von John rüber fahren. So trafen wir gleich alle „neuen“ und „alten“ Gesichter wieder, ein super Einstieg besonders für Ute. Nach einer herzlichen Begrüßung & netten Gesprächen waren wir dann aber auch froh bald in der Koje zu liegen, der Jetlag forderte seinen Schlaf 😉
Die nächsten Tage und Wochen vergingen mit putzen, umräumen, reparieren, einkaufen und dem festen sonntäglichen Ritual, dem „Mexican Train“ Spiel, wie im Fluge. 🙂 Leider regnete es sehr oft, auch wenn der Regen warm war, nervte er 🙁 . Sehr viel Zeit ging mit einkaufen drauf, mit Geschäfte erkunden, was gibt es, welche Backzutaten gibt es und wenn wo, denn die Adventszeit stand bevor und Ute wollte Plätzchen backen. Am 2. Advent wurden dann mehrere Bleche mit unterschiedlichen Plätzchen zubereitet 🙂 köstlich !

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Viel Spaß gab es zwischendurch immer, gemeinsames Scampis-Kochen, auch unter der Woche das beliebte „Maxican Train“ Spiel, zusammensitzen, Mädelsausflug zu den warmen Quellen & Sundowner trinken … und husch waren 4 Wochen um. 🙂

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Am 11.12. sind wir rüber nach Fronteras um dann 14: 00 mit dem Touristenbus in Richtung Semuc Champey zu fahren. Wir wollten uns noch einige Tage im Landesinnere Guatemalas besonders schöne Regionen ansehen. Und es hat sich gelohnt: 😮

– eine Wahnsinnsfahrt mit dem Taxi, das hier ein kleinerer Lieferwagen war, über Stock & Stein, bergauf, bergab, mit extremen Rüttel­-Schüttelorgien und das auch noch in der Dunkelheit sowie teilweise mit Regen, wir dachten schon wir landen in der Hölle. Aber nein, mitten auf einer Kakaoplantage kamen wir im „Utopia“an.

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Eine abenteuerliche Unterkunft, eine Menge junger Leute, tolle Livemusik & gute Getränke. Am nächsten Tag, nach einem sehr leckeren Frühstück, 🙂Guatemala009

startete Rainer eine Wasserhöhlentour: die Semuc Campey and Kam’Ba Caves Tour ( 300 m long limestone structure and the river Cahabon).Ich habe an einer Utopia Chocolate Tour teilgenommen. Echt interessant: „ Foods of the Gods“! Delicious organic Chocolate, das wichtigste über Kakao in Zusammenhang mit der Maya-Kultur. Wir haben aus der Kakaofrucht die Bohnen geerntet, diese geröstete, gemahlen, immer mal wieder kurz geröstete, dann mit braunem Zucker und Kokosfett zu einer leckeren Kakaomasse und in Förmchen zu Pralinen verarbeitet.

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Außerdem gab es einen längeren Vortrag auf der Plantage über die Kakaopflanzen usw. Wir verbrachten noch eine Nacht im „Utopia“, lernten eine Menge interessanter Menschen kennen, wie z.Bsp. Pia aus dem Münsterland und Guido aus Köln, die dort einen tollen Job machen, und fuhren am nächsten Morgen weiter nach Antigua. Für die Tour benötigt man hier schon etwas länger an Zeit,daher waren wir den ganzen Tag mit dem Kleinbus bis nach Antigua unterwegs. Aber wir freuten uns über den Anblick einer phantastischen Landschaft. Antigua war sehr schön. Das war unser Ausflug am 3.Advent.

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Am 15.12. ging es dann weiter nach Panajachel zum Atitlan­-See, auch hier wieder einen schönen Ausblick auf einige Vulkane, wie an vielen Stellen des Landes. In Guatemala gibt es 33 Vulkane und 3 sind noch aktiv.

Nach einer etwas „eingeschränkten“ 😉 Unterkunft in Antigua, erwartete uns am Atitlan-See in Santa Cruz ein kleines Paradies: das „La Casa Rosa“ mit einem richtig schönen Garten. 🙂 Echt hübsch, geführt von einer sympathischen Frau, die 20 Jahre in Bremen gelebt hat und daher auch sehr gut deutsch spricht. Schade, hier wären wir gerne länger geblieben. Aber in uns kam langsam eine Unruhe auf, wir wollten wieder in die Marina zur Trinity und dann doch bald ablegen. 6 Tage im Land unterwegs war auch in Ordnung. Am Dienstag, 16.12., kamen wir dann wieder bei super tollem Wetter im Rio Dulce an. Wie fast immer: Durst, Durst, Durst und wir landeten im „Sun Dog“, wo es auch immer gut mit dem Internet funktioniert, tranken ein kühles Bier bzw. ein lecker Pina Colada und trafen Bob, 🙂 unseren Nachbarn in der Marina, der uns mit rüber nahm. Durch Bob lernten wir Robert kennen, ein Deutscher aus Bonn, aber in Honduras schon einige Jahre lebt. Robert hat viel Ahnung von Schiffen und ist ganz begeistert von unserer Trinity. Ihn werden wir nach Weihnachten wieder treffen, darauf freuen wir uns schon sehr.  🙂 🙂 😉

Am Freitag wurde dann reichlich eingekauft, noch einen Abschiedsdrink getrunken und am Samstag haben wir voller Freude die Marina verlassen: endlich auf See !!! Was für ein schönes Gefühl !!!  🙂

Nun liegen wir für 2 Tage hier auf Utila, bei super Sonnenschein und blauem Himmel. Beim einklarieren wurden wir auch an Weihnachten erinnert. Diverse Weihnachtsdekorationen 😉  schmückte das Office. Das erste Mal ganz ohne weihnachtlichen Kommerz, ein schönes Gefühl.

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Wir hatten eine wunderbare Überfahrt hierher, nachts der Sternenhimmel, diese angenehm warme Luft und der ruhige Wellenschlag. Das Schiff schnurrte :-), leider mehr unter Motor, als mit offenem Segel, aber das lag ja an der für uns falschen Windrichtung. 😉 🙂  😉

Morgen ist Heiligabend, es folgen einige Feiertage und freie Tage und wir wünschen Euch von ganzem Herzen sehr entspannte, freudige, mit schönen Überraschungen und Begegnungen gefüllte Weihnachtstage. Lecker Essen, gemütliche Stunden und viel Zeit mit euren Lieben. Wir denken an euch hier in der Ferne unter Palmen und mit viel Sonnenschein. Kommt gut, gesund und glücklich in das neue Jahr. 🙂

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