Providencia – San Andres – San Blas

 

Wieder Mal ein wunderschöner Teil der mittelamerikanischen Karibik die Insel Providencia. Der erste Eindruck hat uns nicht getäuscht, eine romantische kleine Insel mit schönen Buchten und Stränden, zauberhaft. Unkomplizierte Einklarierung und nette und hilfsbereite Menschen.

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Mit Erwin und Jrmina, unseren schweizer Segelfreunden von der „Red Harlekin“, haben wir mit einem GolfCar die Insel umrundet, uns jede Bucht angeschaut und den höhsten Berg, den Peak, bestiegen. Captain Morgan, ein Pirat, hat hier strategisch günstig mit seinen Booten gelegen. WiFi gab es umsonst in einem kleinen „Park“ mitten in der Stadt.

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Nach den Tagen der Ruhe und reichlich leckerem Essen, Fisch und Lobster mit Plantanas, legten wir am 29.01.2015 zur Nachbarinsel San Andres ab.

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Auf den 50 SM mit Vorwindkurs wurden wir heftig durchgeschaukelt. Achterliche Winde sind nichts für uns und so waren wir froh am Abend endlich auf San Andres den Anker fallen zu lassen. Die Einfahrt war gut betonnt und das war auch gut so, denn mehrere Schiffwracks säumten schon den Weg und wir wollten uns nicht dazulegen.

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San Andres ist zum größten Teil für die Kolumbianer das, was für uns Mallorca ist: Musik, Spaß und viel Halli-Galli. Die Strandmeile war gut besucht und in so mancher Bar wurde schon morgens gefeiert. Nach den nicht so gut bestückten Supermärkten auf Providencia konnten wir hier aus dem Vollen schöpfen und unsere Vorräte wieder auffüllen. Außerdem gab es eine Menge an Geschäften in denen man alles kaufen konnte. Ausklarierung klappte über einen Agenten gut, der auch den Wäscheservice erledigte. Am 03.02. morgens um 07:00 Uhr lichteten wir unseren Anker und Trinity nahm Kurs Richtung Porvenir/ San Blas Inseln/ Panama. Es lag ein 2 ½ Tage-Törn vor uns, Petra und Andreas von der Bonafiede warteten schon auf uns.

San Blas Inseln/ Panama

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Die Einklarierung in El Porvenir am 05.02. hat uns über 400 USD, fast unser gesamtes Barvermögen an USD, gekostet. Es gibt 365 Inseln und Inselchen und leider auch genauso viele Riffe. Etliche Yachten wurden hier schon aufgegeben, man sieht es an der Wracks. Die San Blas Inseln sind schon ein Vorgeschmack auf die Südsee. Auf vielen Inseln leben nur ein oder zwei Kuna-Familien in kleinen Hütten oder Unterständen aus Palmblättern.

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Das Naturfolk der Kunas, die im Jahre 1925 ihre Unabhängigkeit erstritten, lebt hier und dürfen auch nur untereinander heiraten, Mischlinge wurden während der Revulotion umgebracht. Die Kunas leben in einer Gemeinschaft wo die Frauen den Handel dominieren. Auf manchen Inseln gibt es Kaufläden, das Warenangebot ist allerdings begrenzt.

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Aufwendig handgestickte Tücher, die Molas, die Embleme des täglichen Lebens darstellen, Tiere, Fische, usw. werden überall angeboten. Ein Goldring in der Nase und mit kleinen Perlenbändern umwickelte Beine und Arme ist der Schmuck der Frauen.

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Mit ihren Einbaumbooten oder Lancha’s kommen sie an die Segelyachten und verkaufen Molas, Brot und auch frische Fische. Es sind sehr unaufdringliche und nette Menschen. Andreas und Petra kannten schon die Inselwelt, sie waren schon mit ihrem Besuch hier, so dass wir uns ihnen anschlossen und auf verschiedenen Ankerplätzen die San Blas genossen. Am 22.02.2015 schlossen wir auch dieses schöne Kapitel ab und segelten in die Marina Linton Bay. Die Marina ist noch im Aufbau aber die Stege zum Anlegen waren schon fertig. Hier bereiteten wir und auf unseren Abstecher nach Kolumbien vor. Das Boot lassen wir in dieser Zeit in der Marina.

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