Muros und die Diagnose

Am Freitag den 24.08. kam dann in der Nacht der angekündigte Wind, gut dass wir sicher im Hafen lagen. Um 11:00Uhr sah es noch nicht so aus als ob es besser werden sollte, aber um 13:00Uhr flaute der Wind ab. Die Vorhersage von „Wetterwelt“ (wir haben dort ein Abo und werden laufend mit den neuesten Wetternachrichten für unser Fahrtgebiet versorgt) war genau passend. Also nichts wie raus aus der Box und weiter nach Süden. Der Wind hatte zwar nachgelassen aber die Welle war geblieben und kam unangenehm von der Seite. Wir schaukelten unter Motor mit Stützsegel unserem nächsten Ziel Muros entgegen. Mit letztem Büchsenlicht kamen wir an und haben uns einen Ankerplatz vor dem Hafen gesucht. Das erste Ankermanöver ging schief und so haben wir an einer Muringtonne fest gemacht. Am nächsten Morgen bin ich früh raus um mich nach Kran  und Liegeplatz zu erkundigen. Vor 10:00Uhr war aber nichts zu machen und so kehrte ich mit Brötchen zum Frühstück zurück. Nach einigen erfolglosen Telefonaten dann die erhoffte Nachricht:  Kranen und Liegeplatz geht am Montag in Ordnung.  Bis dahin können wir den Ort -schöner kleiner Fischerort- geniessen; Sonne pur, blauer Himmel und kein Wind, Zeit zum Entspannen. Heinz August und Alfons hatten sich bereit erklärt das Schiff zum Kranen zu fahren und so konnte ich für Montag den 27.8. meine Rückreise planen. Vielen Dank an Beide, deren Urlaub durch meine Rückreise damit auch leider beendet war.

Montag morgen ging es mit dem Bus nach Compostela, dann mit dem Flieger über Barcelona nach Hamburg. Dort hat mich meine Tochter und ihr Freund abgeholt zum Hauptbahnhof gebracht und weiter ging es mit dem Zug in Richtung Heimat.
Ute hatte schon alles perfekt organisiert: Dienstag morgen MRT. Am Nachmittag bekam ich die Diagnose: Bandscheibenvorfall am L 5  und Therapie Cortisonspritze.  Ein Nerv im linken Fuß ist blockiert und somit macht der Fuß nicht das was ich möchte. Nicht toll, aber ich habe zum Glück keine Schmerzen. Bis jetzt kann ich nur Sir Francis Chichester zitieren: „Es hätte schlimmer kommen können“.

Ende September geht es weiter . . . . .

Ein Kommentar zu “Muros und die Diagnose

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.