Fliegende Fische, gerissenes Segel, karibische Abenteuer

Da sitze ich (Carsten) nun in einer kleinen Propellermaschine zwischen Dominica und Antigua, um nach St. Lucia und dann nach Deutschland zu kommen und nutze die Zeit gerne für einen kleinen Rückblick auf die vergangenen 2 Wochen.

Carsten entspannt im Cockpit

Das bin ich – entspannt im Cockpit

Vorwegnehmend kann ich gleich sagen: Wow! Eine für mich völlig neue Erfahrung mit zwei tollen Menschen zusammen im Paradies 🙂 Tolle Landschaften, beeindruckende Buchten, exotische Früchte, sehr nette Menschen….ich kann die positiven Eindrücke gar nicht alle aufzählen…

Doch nun der Reihe nach, die Reise begann am 16.01.2014

Angekommen sind Rainer und ich am Flughafen in St. Lucia, wo uns Franz mit einem ich sage mal landestypischen Vehikel abholte und uns zur Marina in Castries brachte, wo die Trinity auf uns wartete. Nach den ersten gemeinsamen Einkäufen und einer kleinen Tankaktion samt Kokusnussknack-Lektion ging es dann raus in die Bay zu meiner ersten Bojenlandung (bitte verzeiht jetzt schon meine nicht fachmännischen Ausdrücke :-). Es folgte ein gemütlicher Sundowner und nette Begegnungen mit den super freundlichen Locals in St. Lucia.

Nach einem Tag „Einschaukeln“ in der Rodney Bay machten wir uns dann auf zum ersten großen Törn nach Martinique. Zum Glück hatte ich keinerlei Probleme mit der doch sehr rauen See und konnte mich voll auf die fliegenden Fische konzentrieren. 😉 Dann erreichten wir die Grand Anse. Hier lernte ich auch gleich alte Reisebekanntschaften von Franz und Rainer kennen: Vivi und Jaro aus Canada. Ein unglaublich netter Schlag Mensch die beiden. Wir bestritten seit dem viele gemeinsame Wanderungen und tranken das ein oder andere gemeinsame Bier. Wie von Rainer bereits angekündigt war es eine traumhaft schöne Bucht, in der die riesigen Wasserschildkröten längst nicht das einzige Highlight waren.

Der nächste Minitörn führte uns dann drei Tage später in die Hauptstadt von Martinique (Fort de France), die mit historischen Gebäuden, vielen Einkaufsmöglichkeiten und schönen Frauen punktet. Nachdem ich die heißgeliebte Kaffeemaschine kaputtgeschmissen habe also auch der perfekter Ort für die Beschaffung einer neuen. Franz trotz seiner negativen Haltung gegenüber der Firma McDonalds die Vorzüge eines McFlurrys zu zeigen war ein weiteres Highlight des kurzen Tages. 🙂

Nach nur einem Tag in dem schönen, jedoch städtischen Hafen segelten wir weiter nach St. Pierre. Ein kleines Dorf im Zentrum der Insel, in dem wir auch wieder auf Jaro und Vivi stießen. Hier warteten Abenteuer in Form von einer Wanderung entlang eines kleinen Sklavenpfades, des Erklimmen eines Vulkans und die Hitch-Hike-Fahrt auf dem Rücken eines PickUps auf uns.

Hitch-Hike-Fahrt auf dem Rücken eines PickUps

Hitch-Hike-Fahrt auf dem Rücken eines PickUps

Nachdem die französische Sprache uns allen nun erst einmal wieder reichte machten wir uns auf zu meinem vorerst letzten Törn Richtung Dominika in die Fritz Rupert Bay. Dort sollten wir wundervolle fünf Tage inmitten einer deutschen Flotte von 8 Schiffen verbringen. Da das Segler-Leben so ganz ohne Zwischenfälle nicht recht auskommen mag, reiste uns das Segel ca. eine Stunde vor dem Ziel.

 

Carsten 3Die deutlich ärmere Insel war voller bunter Häuser, offener Menschen und jeder Menge Hühner, Hunde und Ratten 🙂 Berühmt ist die Bay außerdem für ihre Bootboys. 14 junge Männer die den ganzen Tag mit ihren Booten durch die Bay rasen und so ziemlich alles für ein paar Doller machen. Natürlich bieten sie auch geführte Touren auf der ganzen Insel an, was wir sehr gerne in Anspruch genommen haben.

Am Sonntag Abend erwartete uns jedoch zunächst das von Rainer bereits sehnsüchtig erwartete BBQ mit anschließender Dance-Session. Ein genialer Abend!Carsten 4

Gleich am Montag starteten Franz, Rainer und ich einen Ganztagesausflug über die Insel entlang der rauen Atlantikküste, besuchten die einzigen übrig gebliebenen Einheimischen der Karibik und einen Wasserfall mit anschließendem Badeprogramm. 

So haben wir es zumindest für einen ganzen Tag geschafft, Rainer und den Motorraum voneinander zu trennen, die bis dato schon einige gemeinsame Stunden verlebt hatten 🙂

Am Dienstag erwarteten mich dann eine Bootstour durch den Indian River, in dem auch Teile von Fluch der Karibik gedreht wurden, und ein historischer Trip mit Vivi zu einem alten Fort, indem wir viel über die Geschichte der Karibik lesen konnten. 

 Ja und nun ist schon Mittwoch und der Flieger nimmt gerade Kurs auf den Flughafen in St. Lucia. Unfassbar, wie schnell die Zeit vorbei geht, wenn man sie so angenehm verbringt. An der Stelle kann ich nur Danke für ein wundervolles Abenteuer mit einzigartigen Momenten sagen. Auch wenn ich sicher nur einen Bruchteil der erlebten Ereignisse hier erwähnen konnte, ist gewiss, das jeder Tag auf der Trinity ein toller Tag war und ich mich immer gerne daran zurück erinnern werde.

Beste Grüße, Carsten

Carsten 5

2 Kommentare zu “Fliegende Fische, gerissenes Segel, karibische Abenteuer

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