Episode 2 mit Heinz-August

Auf St. Marten angekommen, ging es wie gewohnt zum Einklarieren. Dort kam es dann zu einem größeren Disput zwischen einem Mann und der Dame des Immigration Office. Ich habe bei dieser Auseinandersetzung jede Menge übelster Schimpfworte kennen gelernt. Eine andere Dame konnte das ganze nach 10 Minuten schlichten und es konnte weitergehen mit meiner Einklarierung.Nach einem kühlen Bier ging es per Taxi zu einem Shop mit Yacht Zubehör. Wir kauften unter anderem Farbe für den Unterwasseranstrich, (Antifouling gegen den Algenbewuchs) da hier die Waren steuerfrei sind. Den Abend genossen wir in einer Bar. Nach ein, zwei Bier 🙂 fuhren wir dann zum Absacker auf unsere Trinity.

Von dort ging es mühsam weiter nach St. Barth, leider kam der Wind mal wieder aus der falschen Richtung. Der Hafenbereich dort war schön, aber am nächsten Morgen ging es leider wieder gegen an in Richtung Antigua. 🙁 Kursänderung: wir landeten auf Nevis. Von dort ging es am nächsten Morgen mal wieder in Richtung Antigua. Aber auch diesmal war der Kurs nicht zu halten und so lernten wir noch Montserrat kennen. Ohne das Land zu betreten, kämpften wir uns am nächsten Morgen weiter und kamen endlich auf Antigua an. :-)Jetzt war erst einmal Ruhe angesagt und wir legten uns an eine Boje in Jolly Harbour.  Am Donnerstag, den 19.04.,wir wollten gerade ablegen, da kam eine SMS von der Bella: „Wir sind heute Abend in Jolly Harbour.“ Flexibel wie wir sind, änderten wir unseren Plan, blieben in Jolly Harbour und warteten auf Matthias, Ulrike mit Gast Sabine.

Die Ankerplätze lagen weit auseinander, aber die Drei ließen sich nicht von einem Besuch bei uns abschrecken. Entsprechend durchgeweicht kamen sie bei uns an. Es wurde gequatscht, Musik gehört und auf engsten Raum getanzt, auch wenn wir immer mal wieder vor dem Regen unter Deck flüchten mussten. Früh am Morgen verabschiedeten  sich die Drei in die Dunkelheit.

Franz hatte einen Leihwagen besorgt und so konnten wir die Insel von „Innen“ besichtigen. In St. Johns war Markt und viele Marktstände waren an der Hauptstraße aufgebaut.image002

Von dort ging es quer durchs Land und dann an der Küste entlang zurück.image003

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Wir hatten uns schon am Morgen in den Hafen an eine Boje verzogen und so war unser Weg zur „Bella“ nicht so weit. Dort fand dann eine feucht fröhliche Grillparty statt . 😉

Heinz-August packte am 21.04. seine Sachen und Franz brachte die Beiden (Heinz-August und Sabine) zum Flughafen. Matthias und Ulrike nutzten die Möglichkeit mitzufahren und so auch mal das Innere der Insel kennenzulernen.

Da noch jede Menge Fleisch übrig geblieben war, ging es am Abend dann zum Reste Essen auf die „Bella“. Nachdem Franz den Leihwagen morgens abgegeben hatte, legten  wir uns raus ins Ankerfeld.

Am 23.04. fuhren wir nach Guadeloupe und die Besatzung der „Bella“ bereitete sich auf ihren Törn zurück über den Atlantik vor und hatte die Chance ein günstiges Wetterfenster zu nutzen.