Dienstag, 13.11.- Sonnabend 17.11. Fahrt zu den Kapverden 1. Teil

Nachdem alle Vorbereitungen erledigt waren und auch die starken Winde der vorherigen Tage nachgelassen hatten, konnten wir mittags in Las Galletas mit Ziel Kapverden ablegen. Mein (Grete) erster Törn über mehrere Tage auf See. Dementsprechend war ich kurz vorher doch ein wenig kribblig. Aber nach dem Setzen der Segel war alles wieder in bester Ordnung. Was ist bislang passiert? Wir mussten viel motoren, weil schwache, teils umlaufende Winde vorherrschten. Der schöne blaue Gennacker wurde ausprobiert, aber nach kurzer Zeit wieder eingepackt, weil es einfach zu viele Winddreher gab. In den Segelphasen überzeugte Trinity als gut segelndes Schiff, mit dem es Spaß macht auf dem Wasser zu sein.

Die Windfahnensteueranlage hat jetzt auch einen Namen bekommen, so wie es sich gehört. Ohne es abgesprochen zu haben, hatten Franz und ich „Max“ als Vorschlag, und so heißt sie nun auch und tut zuverlässig ihren Dienst.

Das Wetter gibt mir zeitweise vertraute Nord- und Ostseegefühle: bewölkt, teilweise kurze Schauer, Vliesjackentemperatur. Sonne ist natürlich auch dabei, kurze Hose und T-Shirt wollen schließlich auch getragen werden. Ich bin gespannt wann es so richtig und durchgehend warm werden wird. Für den Anfang reicht es mir allemal so aus.

Die Nachtwachen haben wir im 3-Stunden- Rhythmus aufgeteilt: 20.00- 23.00, 23.00- 2.00, 2.00- 5.00 und 5.00- 8.00. Jeden Tag abwechselnd. Das funktioniert bestens, und draußen allein unterm sehr eindrucksvollen Sternenhimmel ist man konzentriert und entspannt zugleich.

Außer einer Delfinschule in der Nähe von Teneriffa und gelegentlich ein paar Möwen gibt es offenbar in diesem Seegebiet keine Lebewesen außer uns. Dem Fischfang war noch kein Erfolg beschieden, aber die Frischfleischvorräte wollen ja auch zeitnah verzehrt werden. Dank der genialen Kochkünste von Franz fühlt man sich wie auf einem Kreuzfahrtschiff 🙂

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