Darwin

11.04.2018 2:00am, ich bin zurück auf meiner Trinity. Der erste Check war gar nicht so schlecht, kein Schimmel, wenig Dreck, Strom läuft, ich gehe schlafen. Während der nächsten Tage beim  genaueren Hinsehen konnte ich doch noch ein paar Mängel auf die to-do-Liste schreiben, Toilette Vakuumschalter, Abwasser Schalter, Ankerlicht, Bug Positionsleuchte funktioniert nicht, VHF Antenne auf dem Mast abgebrochen, Radar Wackelkontakt und die Windanzeige neu kalibrieren. Die Kuchenbude bei der Abreise in Auftrag gegeben lag noch so im Cockpit.

Schnell war klar, ich brauche ein Fahrrad um in der Stadt einzukaufen und die erforderlichen Dinge zu besorgen. Die Tage vergingen schnell und ich hatte Ruhe um mich um ein Sightseeing Programm zu kümmern. So buchte ich bei Adventure Tours eine 5-tägige Campingbustour durch die Nationalparks im Norden Australiens.

Es ging durch Arnhem-Land, Kakadu, Katherine, Mitmiluk und durch den Litchfield National Park mit einem Allradbus und 13 Personen auf Tour. Lebensmittel für die Tage waren im Bus und wurden jeweils von uns und dem Fahrer zubereitet, geschlafen wurde in festen Zelten oder Gemeinschaftsunterkünften. Es gab viel zu sehen und der Fahrer, auch gleichzeitig Reiseleiter, sowie einheimische Führer versuchten, uns das Land näher zu bringen.

Felszeichnungen in sehr gutem Zustand, wenn auch mehrere tausend Jahre alt , sind die Hinterlassenschaften der Aboriginals. Das soziale Leben der Ureinwohner sowie Jagt Methoden waren nur ein paar Dinge die uns auf der Tour näher gebracht wurden.

Die Trockenzeit hatte gerade erst begonnen, trotzdem waren noch nicht alle Straßen befahrbar. Wenn die Straße über einen Fluss führte, der jetzt nur als Bächlein zu sehen war, waren am Straßenrand doch Schilder zu sehen, dass in der Regenzeit hier die Straße bis 2m hoch überflutet war. Hier wurde auch vor Krokodilen gewarnt, die sich während der Regenzeit hier tummeln. In der Trockenzeit ziehen sie sich wieder zurück in nasse Gebiete zurück. Ein Sumpfgebiet würde ich trotzdem nicht betreten.In einer Umzeunung gab es ein großes Krokodil aus nächster Nähe zu sehen. In freier Wildbahn haben wir nur kinder Krokodiele gesehen, ein paar Wochen alt.

Überall rauchte bzw. brannte es. Das trockene Gras wurde von den Rangern angezündet um Platz für neue Pflanzen zu schaffen oder die Insekten zu vernichten. Die Bäume überleben das oft und sind schnell wieder grün.

Die meisten Wasserfälle waren freigegeben und boten für uns Schwimmmöglichkeiten in den Naturbecken. Oft war klettern war angesagt um die Pools zu erreichen.  Nue einige Pools waren wegen der Krokodile noch nicht freigegeben. Auch manche Wasserfälle, wie die Jim Jim Falls, waren zu diesem Zeitpunkt noch nicht freigegeben, Schade.

Ute wartete erst noch auf unser 9. Enkelkind in Deutschland. Clara Redlich erblickte am 14.05.2018 das Licht der Welt. Wir freuen uns, das Warten hat sich gelohnt!

Am 29.5. kann Ute also den Flug zur Trinity glücklich antreten und ich erwarte sie dann am 31.5. hier.

Ich freue mich

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