Wiedersehen in Grand Anse auf Martinique

Sonnenuntergang in Grand Anse

Sonnenuntergang in Grand Anse

Wanderung zur Nachbarbucht

Wanderung zur Nachbarbucht

Straßenfest in St. Lucia

Straßenfest in St. Lucia

Montag 28.01. bis  Freitag 01.02.2013

Ein Empfang, wie ich mir ihn gewünscht habe: Am Flughafen holt mich Rainer ab und wir treffen nach einer Stunde Taxifahrt Norbert, der zum kühlen Bier in der Sandstrandbar einlädt und uns anschließend inklusiv meinem Gepäck und Rainers Einkauf mit seinem Dinghi zur Trinity chauffiert. An die Temperatur von 26 Grad (auch noch nach dem Sonnenuntergang), an warmes klares Wasser und das Bordleben gewöhnt man sich schnell wieder. Nur keine Eile, ist ein wichtiges Grundprinzip in der Karibik und das versuche ich mir sofort zu eigen zu machen.

Die Tage vergehen auch ohne Segeln schnell. Das Auspacken und ausprobieren aller neuen Teile, wie zum Beispiel die WiFi-Aktivantenne ist wie Weihnachten für große Jungs.

Norbert gibt uns praktische Nachhilfe im Angeln. Er demonstriert uns erfolgreich wie man Fische direkt vom Boot aus fängt: Etwas Hühnerfleisch abkochen und am Angelhaken ins Wasser knapp über den Grund halten. Mit Gefühl und etwas Geduld auf den Biss warten. Schon ist die Mahlzeit an Bord.

Die weitere Zeit verbringen wir mit einer kleinen Wanderung zur traumhaft schönen Nachbarbucht, Mail-Verkehr, telefonieren und dem Organisieren unserer Selbst-Versorgung. Auf dem Programm stehen außerdem Diesel bunkern und der zollfreie Empfang von drei Paketen, die einen Windgenerator enthalten, den wir auf der Boot 2013 gekauft haben. Dieses Programm wollen wir auf der englischsprachigen Insel St. Lucia erledigen. Die Überfahrt machen wir am Freitag. Guter, kräftiger Wind und schönstes Wetter bescheren uns eine schnelle Überfahrt. Rainer kennt den Hafen bereits aus den Besuchen der letzten Wochen. Deshalb läuft die Einklarierung (Einreiseanmeldung) auch problemlos. Mit etwas Geduld bekommen wir in der Rodney Bay Marina auch die Kontaktdaten zu einem Agenten, der für die Zollformalitäten unserer Pakete unverzichtbar ist.

Das wöchentliche Highlight findet in der Rodney Bay jeden Freitagabend im Altstadtbereich auf einem ca. 200 Meter langen Straßenabschnitt statt. Laute karibische Musik, zahlreiche Stände mit qualmenden Hähnchen-Schenkeln auf offener Flamme und Stände mit Rumcocktails und geheimnisvollen Kräuterlikören prägen das Bild. Massen von Menschen schieben durch die Gasse von Souvenirständen und Imbiss-Buden mit einfachen Holzbänken und Tischen, an denen kaum ein Platz zu bekommen ist. Es entsteht so etwas wie Biergartenatmosphäre und Volksfeststimmung. Wir sind mit einigen Rumpunschen dabei und sind schnell gefangen von den karibischen Rhythmen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.